Freitag, 28. November 2025

Gran Buenos Aires - die Vorstädte

Zur Feier des 200. Posts in diesem Blog geht es heute in die Vororte von Buenos Aires. Wie schon gesagt erstreckt sich der Ballungsraum Gran Buenos Aires - allgemein GBA abgekürzt - in Südost-Nordwest-Richtung entlang des Rio de la Plata, was eigentlich eine Bucht des Südatlantik ist, aber allgemein als Fluss durchgeht (so vergrößert man einfach seine Landesfläche - auch wenn das Argentinien kaum nötig hat). Das Gebiet hat nur eine rudimentäre gemeinsame Verwaltung, das meiste macht die Provinz Buenos Aires, die knapp außerhalb des engeren Ballungsraums in La Plata sitzt. Darunter stehen insgesamt 24 "Partidos", die etwa Gemeinden entsprechen und gesamt fast 10 Millionen Einwohner zählen - allein das größte Partido La Manzana hat 1,7 Millionen. Der Norden des Ballungsraums ist dabei eher wohlhabend, der Westen sehr dicht besiedelt und teils ärmlich und der Süden und Osten stellt das industrielle Kerngebiet des Landes dar. 

Neben dem sehr umfassenden Vorotbahnnetz (mehr dazu demnächst) erschließen etliche Buslinien den Ballungsraum bis in die benachbarten Gebiete. Soweit sie innerhalb der Provinz verlaufen haben sie Nummern ab 201 und werden von der Provinzverwaltung konzessioniert, Linien innerhalb eines Partidos haben Nummern ab 500 oder Buchstaben und liegen in der Verwaltungshoheit des jeweiligen Partidos. Generell sind die Standards bei Provinz und Partidos geringer als bei Bundesregierung oder der Stadt Buenos Aires, so sind noch viele Hochbodenfahrzeuge im Einsatz, meist sogar auf Frontmotorchassis. Die Busse tragen meist keine Konzessionsbeschilderung.

Das industriell geprägte Avellaneda liegt direkt südlich von Buenos Aires und ist mit vielen Buslinien und der General-Roca-Bahn mit der Hauptstadt verbunden. Die Linie 247 von Expreso Nueve de Julio S.A. (ENJ) verbindet die Stadt mit Villa Fiorito, Heimat des größten neuzeitlichen argentinischen Nationalhelden, Diego Maradona. Zum Einsatz kommen u.a. ältere MB/Ugarte wie Wagen 86.

Das Busse auf "falschen" Linien zum Einsatz kommen ist aufgrund des Konzessionssystems fast nie der Fall. Ausnahme ist die Linie 293 in Avellaneda, die gemeinsam von Expreso Villa Galicia San José (EVG) und Compañía 25 de Mayo S.A. (CO.VE.MA.) betreiben wird. Letztere betreibt auch die Linien 278 und 281 und so ist CO.VE.MA.-Wagen 167, ein Bi-Met Corbus III auf MB-Chassis, für die Linie 278 gebrandet.

Unglaubliche 120 Straßenkilometer liegen zwischen den beiden Endpunkten der Linie 338, La Plata und Moron. Durchgehende Kurse brauchen denn auch bis zu fünf Stunden pro Weg. Die 134 Fahrzeuge auf dieser Linie werden von Transporte Automotores La Plata S.A. (TALP) gestellt. Wagen 31, ein Volvo/Saldivia Aries überquert hier die Gleise der San Martin-Bahnlinie in Hurlingham. 

Ebenfalls in Hurlingham zeigt Wagen 94 die aktuelle TALP-Farbgebung. Hierbei handelt es sich um einen Nuovobus Cittá auf MB OF 1721-Frontmotorchassis, erkennbar an der hohen Fahrerposition, den Lüftungsschlitzen vorne und den Türen nur vorne und hinten.

Hurlingham ist ein Partido rund 23 km westlich von Buenos Aires mit rund 180.000 Einwohner, es liegt Verkehrsgünstig an zwei Bahnlinien. Neben TALP mit der 338 und Nueva Metropol mit mehreren Linien wird der Busverkehr vor allem durch Empresa del Oeste (EDO) durchgeführt. Das Unternehmen betreibt insgesamt neun Linien meist mit frontgetriebenen Midibussen so wie Wagen 1, ein MB mit BiMet-Aufbau. 

Wagen 135 mit La Favorita-Aufbau zeigt schon etliche Kampfspuren, wie die meisten EDO-Busse. 

Bis hinaus nach Hurlingham kommt die Linie 53, die von Línea 213 S.A.T. betrieben wird. Wagen 75, ein OH1721L-SB/Ugarte Europeo V überquert hier gerade noch den Bahnübergang der Urquiza-Linie. Die sich schließende Schranke ist für argentinische Busfahrer kein Grund, anzuhalten....

Das Unternehmen La Primera de Martínez S.A. berteibt die Linie 314 von der Ponte Saavedra nach Boulogne. An ersterer Endstation wendet gerade Wagen 35, ein OH1621L-SB mit Nuovobus Cittá-Aufbau, wie alle Busse des Unternehmens mit schönem Filetado versehen.
Der internationale Flughafen von Buenos Aires befindet sich rund 30 km westlich in Ezeiza. Die Stadtbuslinie dort trägt die Nummer 518 und wird von Empresa José María Ezeiza (EJME) betrieben. Deren Wagen 225 ist auch ein OH1621L-SB, allerdings mit Aufbau von Ugarte. 

Ebenfalls zum Flughafen kommt die Linie 394 von Empresa Monte Grande (EMG), hier mit einem weiteren OH1621L-SB, den La Favorita komplettiert hat.

Einige Unternehmen bieten schnelle Zubringerlinien über die Stadtautobahn zu einem höheren Fahrpreis an, wie die DOTA-Tochter Empresa San Vicente, die als SanVip eine solche Linie von der gleichnamigen Stadt zum Bahnknoten Liniers anbietet. Agrale/Metalpar Iguazu 773 kommt gerade in Liniers an.

Donnerstag, 27. November 2025

Buenos Aires: Die kleinen Gruppen

DOTA als größten Anbieter im Busverkehr von Buenos Aires und Umgebung haben wir ja schon kennen gelernt, daneben gibt es aber auch mehrere kleinere Unternehmensgruppen.  

Nuevos Rumbos kennen wir ja schon als Kooperationspartner von DOTA, selbst betreibt man nur zwei Linien, die 132 selbst und die 26 über die Tochter 17 de Agosto, die man 1997 übernommen hat. 

Auf der 132 kommen viele von Marcopolo aufgebaute Busse zum Einsatz, Wagen 67, hier am Bahnhof Once basiert auf Volvo B250R, ein relativ seltenes Fabrikat in Buenos Aires.

Eher schon üblich ist 17 de Agosto Wagen 238, ein OH1721L-SB/Italbus Tropea.

Insgesamt 26 Linien mit 22 verschiedenen Tochtergesellschaften und Betriebshöfen betreibt La Nueva Metropol. Das Unternehmen wurde 1996 vom Unternehmer Eduardo Zbikoski gegründet, in Besitz dessen Familie es sich bis heute befindet. Stammlinie ist die 65, die meisten Linien von La Nueva Metropol befinden sich aber in den Vorstädten. 

La Nueva Metropol gebührt definitiv der Preis für die langweiligste Lackierung der Region - ganz weiß. Auf der Stammlinie 65 ist Wagen 22, ein OH1718L mit Metalpar Iguazu-Aufbau unterwegs.

 
Die 195 führt weit hinaus bis ins 60 km südöstlich gelegene La Plata, mit 750.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Region und Hauptstadt der Provinz Buenos Aires. Zum Einsatz kommen dementsprechend auch Reisebusse wie Wagen 119, ein Mercedes-Benz mit Metalsur-Aufbau, der seinen stadtseitigen Endpunkt Retiro fast erreicht hat.

Für die Stadtlinien verwendet auch La Nueva Metropol inzwischen das blaue Schürzenband. Wagen 492 der Tochter MODO, ein Marcopolo Torino war im März noch auf der 90 unterwegs, die inzwischen in der 151 aufgegangen ist.

Ebenfalls der Familie Zbikoski gehört das Unternehmen La Central de Vicente López S. A., dass seit 2018 unter dem Namen Misión Buenos Aires auftritt (die Familie stammt aus der Provinz Misiónes) und das wir bereits anderweitig kennengelernt hatten. Das Unternehmen betreibt immerhin sechs Linien, wobei die 129 und 197 lange Vorortlinien sind, die bis nach La Plata führen. 

Wagen 888 ist ein OH1721L-SB mit Italbus Tropea III-Aufbau in der grün/silbernen Mision-Lackierung. Unterwegs hier auf dem Metrobus del Bajo im modernen Geschäftsviertel am alten Hafen.

Alternative Antriebe spielen in Buenos Aires noch eine untergeordnete Rolle, der Einstieg erfolgt erst mit der Umsetzung des TramBus-Netzes und der Einführung von Quartier-Minibuslinien. Versuchsträger gibt es aber auch, so Wagen 185 von Mision Buenos Aires auf der Linie 61, einem Scania K280UB CNG mit Marcopolo-Aufbau.

Ebenfalls auf mehreren Linien, darunter tatsächlich auch der 45, unterwegs ist Micro Omnibues 45 S.A., deren Busse mit einer Ausnahme in einer dunkelgrün/weißen Farbgebung unterwegs sind. 

Die Ausnahme sind die 29 Busse der Linie 119, so wie OH1721L-SB/Nuovobus Meneghi Nummer 712, hier an der Estacion Lacorze.

Transportes 270 S.A. auf der 70 setzt dagegen grün/weiße Busse im Gruppendesign ein. OH162L-SB/Italbus Tropea III 119 ist auf dem Metrobus 9 de Julio unterwegs.

Transportes Ideal San Justo betreibt die Linien 49, 86, 88, 96, 97 und 193, die im Raum Liniers zusammenkommen. Die Lackierung ist recht einfach gehalten und die Busse meist älteren Semesters. 

Stammlinie von Transportes Ideal San Justo ist die 96, Italbus Meneghi Nummer 7 treibt hier durchs Verkehrsgewühl von Liniers, einem wichtigen Verkehrsknoten im Westen der Hauptstadt. 


Jede Linie hat eine eigene Betreibergesellschaft, für die 88 ist es Línea Expreso Liniers S.A.

Typischer für Ideal San Justo sind alte MB/Metalpar-Busse, wie Wagen 95 der Tochter Transportes Sol de Mayo. Nur wenige Wochen nach dieser Aufnahme wurde der Bus arbeitslos, da die Linie von Juan B Justo SA übernommen wurde.

Zum Schluss noch zwei Gruppen, die ihre Hauptaktivitäten in anderen Städten haben. Rosario Bus aus Rosario und ERSA aus Cordoba. Beide werden wir noch näher kennen lernen. 

Neben der Stadtlinie 41 betreibt die Rosario-Bus-Tochter Azul SATA auch die wichtige Vorortlinie 203, auf der immerhin 223 Busse um Einsatz kommen, meist mit Metalpar oder Nuovobus-Aufbau wie Wagen 3822, der hier gerade an der Endstelle Ponte Saavedra direkt außerhalb der Stadtgrenze von Buenos Aires wendet.

ERSA betreibt im Raum Buenos Aires sieben Linien, darunter hier die 184 nach Boulogne-sur-Mer (was gar nicht am Meer liegt sondern nach der gleichnamigen Stadt am Ärmelkanal benannt ist). Neben vielen Metalpar kommen auch einige Marcopolos zum Einsatz, Wagen 394 ist auf VW 18.280 EOT LE aufgebaut.

Mittwoch, 26. November 2025

Bilderbogen Buenos Aires

Ich könnte tatsächlich noch endlos Bilder aus Buenos Aires hier präsentieren ohne dass Langeweile aufkommt, so vielfältig ist das Bus-Stadtbild dort. Daher einfach zum genießen ein bunter Bilderbogen.

Fangen wir mal ganz vorne an mit der Linie 1: Diese führt durch das südliche Stadtgebiet bis hinaus nach Moron und wird von Transportes San Cayetano betrieben. Zum Einsatz kommen noch viele von Metalpar karrossierte Busse wie Wagen 27, auf OH1618L, unterwegs in Liniers.
 
Gerade die Avenida 9 de Julio überquert Wagen 19 von Transportes América, das die Linie 105 betreibt. Der Bus ist ein OH1621L-SB mit Ugarte Europeo V-Aufbau.

Empresa Antártida Argentina fährt nicht etwa in der Antarktis, sondern auf der Linie 95. Wie an der Lackierung unschwer erkennbar ist das Unternehmen eine Tochter von MOCBA, die wir schon von der 59 kennen. Wagen 206, ein wunderschöner alter La Favorita, ist in Palermo unterwegs. 

Ein weiteres nettes kleines unabhängiges Unternehmen ist Cárdenas S.A. auf der Linie 126. Italbus 6 hat gerade seinen Endpunkt Retiro erreicht, den zentralen Verkehrsknoten im Norden der Innenstadt. Hier beginnen nicht nur zwei Metrobus-Korridore, sondern auch drei Vorortbahnnetze und zwei U-Bahn-Linien.

Das Äquivalent im Süden ist die Plaza de Constitucion, an der auch der gleichnamige Hauptbahnhof des umfangreichen General Roca-Bahnnetzes liegt. Auf dem Vorplatz kommen etliche Buslinien durch, so auch die von Expreso Quilmes betriebene Linie 98. Wie an der Lackierung erkennbar ist DOTA an dem Unternehmen beteiligt, allerdings über den Bushändler Megacar. Wagen 104 ist ein schön verzierter Metalpar Iguazu auf Agrale-Chassis.  

Noch eine schöne Variation des Themas kleine Betriebe bietet Transportes Colegiales auf der Linie 42 mit sehr gepflegten Ugartes und La Favoritas, alle auf Mercedes-Benz-Chassis. Wagen 3 ist hier an der Estación Federico Lacroze, Endpunkt der Urquiza-Vorortbahn zu sehen.

Ebenfalls dort vorbei kommt die Linie 71, betrieben von Línea 71 S.A.. Wagen 93 ist ein MB OH1621L-SB mit Nuovobus Cittá-Aufbau.

La Boca ist das alte Hafenviertel von Buenos Aires und wurde in den letzten Jahrzehnten durch seine wunderschönen bunten Häuser und die rege Kunstszene zu einer der Touristenattraktionen in der Stadt. Hier entstand der Tango, aber es ist auch das Epizentrum von etwas viel, viel, viel wichtigerem für die argentinische Seele.... Fußball! Die Boca Juniors sind einer der beiden bis aufs Blut verfeindeten Hauptstadtklubs (der andere ist River Plate), deren Begegnungen in Argentinien nur Superclasico heißen... Um dorthin zu kommen bietet sich u.a. die Linie 29 von Empresa de Transportes Pedro de Mendoza an. Deren Wagen 22 ist gerade in La Boca unterwegs. Das zukleben ausschließlich der Scheiben mit Werbung ist leider eine relativ häufige zu sehende Unart.

Ebenfalls in La Boca unterwegs sind Wagen 15...

... und Wagen 42 von Vuelta de Rocha S.A.. Beide Lackierungsvarianten sehen einfach toll aus, nur die Werbung stört auch hier.

Zum Abschluss für heute noch Wagen 7 von Micro Ómnibus Sáenz Peña, Betreiber der Linie 92 die von Retrio durch den Westen des Stadtgebietes verläuft.

Dienstag, 18. November 2025

Buenos Aires - ein kleiner Typenführer

Wie aus den letzten Posts ersichtlich weisen die Colectivos in Buenos Aires (und ganz Argentinien) eine recht große Typenvielfalt auf. Generell herrscht noch die klassische Teilung zwischen Chassis- und Aufbauherstellern vor. Größter Chassislieferant ist Mercedes-Benz, das momentan seine Busse noch im seit 1951 bestehenden Werk Virrey del Pino fertigt. Ein neues Werk in Zarate ist jedoch im Bau. Hauptmodelle sind die LE-Heckmotorchssis OH1621L-SB und OH1721L-SB, dazu der O500U. Außerhalb von Buenos Aires werden darüber hinaus in erstaunlich großem Umfang die Frontmotor-Fahrgsetelle der OF-Reihe verkauft. Der Vertrieb liegt nich in den Händen von Daimler Truck, sondern bei Händlern, von denen Colcar und Autobus SA die größten sind. Neben Agrale verkaufen auch VW (Buswagen 18.280 EOT LE), Volvo und Scania LE-Stadtbuschassis. Vereinzelt sind auch noch Fahrzeuge von Matafer und TATSA zu sehen, diese einheimischen Hersteller haben die Produktion jedoch eingestellt.

Der Karrosseriemarkt ist weitaus differenzierter: Aus der Region Buenos Aires kommen die Hersteller Italbus, La Favorita, Ugarte, Bi-Met, Todobus und Nuovobus, aus der Provinz Santa Fe kommt Saldivia, die aber vor allem Überlandbusse herstellen. Einige Karroseriebauer sind mit Händlern oder Betreibern verbunden, so TodoBus wie gesehen mit DOTA, Ugarte mit Autobus SA und Nuovobus mit Colcar. Noch sehr häufig zu sehen sind die ziemlich schmucklosen Aufbauten von Metalpar, die eigentlich aus Chile kommen und ihre Aktivitäten in Argentinien an den Brasilianischen Großkarrosserier Marcopolo verkauften, der die Produktion 2019 beendete. Inzwischen sieht man auch etliche Marcopolo-Aufbauten in Buenos Aires   

Wagen 12 von Transportes 1° de Septiembre S.A. besitzt einen alten Aufbau von La Favorita 

 
Die neuere Version ist auf der Linie 2 bei Transportes 22 de Septiembre S.A.C. unterwegs. Aufgenommen in Liniers.

Aktuelles Modell ist der Favorito GR IV mit seinem markanten Grill. Wagen 63 von La Colorada ist auf einem VW Buswagen 18.280 EOT LE-Chassis aufgebaut und unterwegs in Avellaneda. 

Alternativ ist der Favorito GR IV auch mit einer etwas anderen Front erhältlich, so wie Wagen 68 von Empresa Tandilense, der hier an der Endstelle der 152 in La Boca steht, wo sich auch das Tandilense-Depot befindet.

Auch dieser Nuovobus Meneghi ist auf VW-Chassis aufgebaut. Er ist für Bernardino Rivadavia S.A.T.A. auf der Linie 63 unterwegs, aufgenommen am Bahnhof Fernando Lacorze.



Auch Nuovobus kennt unterschiedliche Modelle, hier Wagen 59, ein Cittá von Transportes Nueva Chicago auf der Linie 80. Anschriften finden sich nicht nur von Chassis- und Aufbauhersteller, sondern wie bei vielen Bussen auch vom Händler, in diesem Falle Colcar.    

Eine weitere Nuovobus-Variante ist Wagen 32 von Transportes Sargento Cabral S.A., das die Linie 102 betreibt. Aufgenommen am "Hauptbahnhof" Constitucion. 

Bei Ugarte heißen die Heckmotor-Modelle Europeo, die mit Frontmotor Americano. Transportes Sur-Nor besitzt für die 15 etliche davon, Wagen 36 besitzt noch den alten Europeo III-Aufbau.


Der aktuelle Europeo V ist bei Transportes Sesenta y Ocho recht beliebt. Deren Linie 68 durchquert die wohlhabenden Viertel Palermo und Belgrano, weshalb die Busse sehr hochwertig ausgestattet sind. Wagen 52 ist hier in Palermo unterwegs. 

Vuelta de Rocha S.A. betreibt die Linie 64 mit Bussen in schöner blauer Lackierung. Wagen 57 ist ein OH1621 mit Italbus Tropea-Aufbau. 

Die aktuelle Version des Tropea, auf OH1721L-SB stellt Wagen 76 von Transportes Callao dar. Dieses Unternehmen betreibt die Linie 12.  
Busse von Saldivia kommen vor allem im Vorortverkehr zum Einsatz, so auf der Linie 57 von Transportes Atlantida, einer DOTA-Tochter. Wagen 6952 ist ein Aries A-315 auf Agrale-Chassis.

Eher selten sind Busse mit BiMet-Aufbau, obwohl diese lokal produziert werden. Wagen 5 der Micro Ómnibus 45 S.A. ist ein Corbus III und auf der namensgebenden Linie auf dem Metrobus 9 de Julio unterwegs. 

Zum Schluss noch der letzte gesichtete TATSA Puma D12, Wagen 827 von Mision Buenos Aires. TATSA (Tecnología Avanzada en Transporte S.A.) produzierte von 2005 bis 2013 Busse mit Deutz-Motoren.