Mittwoch, 24. November 2021

Tampere - Industriemetropole im Birkenland

Knappe 150 km südwestlich von Jyväskylä und nicht ganz 200 km nordwestlich von Helsinki liegt Finnlands Industriemetropole Tampere, mit rund 240.000 Einwohnern drittgrößte Stadt des Landes bzw. zweitgrößter Ballungsraum. Tampere ist Hauptstadt der Region Pirkanmaa, was übersetzt so viel wie "Birkenland" heißt, und das charakterisiert das Landschaftsbild ziemlich genau: Endlose Wälder, flach bis hügelig, unterbrochen von vielen Seen. Verantwortlich für die Entwicklung der Stadt war die Lage an den Stromschnellen Tammerkoski zwischen den Seen Näsijärvi und Pyhäjärvi, die billige Energie lieferten. Dies brachte vor allem britische und schwedische Investoren dazu, hier eine blühende Textil-, Papier- und Maschienenbauindustrie aufzubauen. In den 1990er Jahren machte die Region dann als Mobilfunkmetropole (Nokia) Furore. Heute sind die alten Industriegebäude im Stadtzentrum weitgehend in Wohnungen, Gewerbe- und Handelsflächen umgestaltet, prägen aber immer noch das Stadtbild.  

Der ÖPNV in Tampere und acht Umlandkommunen wird von der Regiegesellschaft Nysse (abgeleitet von einem lokalen Dialektwort für "Jetzt kommt er") organisiert. Neben einer nagelneuen Straßenbahn (dazu später) und einem sehr eingeschränken Eisenbahn-Vorortverkehr wird der Linienverkehr weitgehend mit Bussen abgewickelt. Wie in Helsinki sind die Busse traditionell weiß/blau lackiert. Größter Linienbetreiber ist der kommunale Verkehrsbetrieb Tampereen Kaupunkiliikenne (TKL), daneben sind auch die regionalen Privatunternehmen Pirkanmaan Tilausllikenne, Länsilinjat und Paunu vertreten, wobei etliche Linien auch von zwei Unternehmen bedient werden. Der Fuhrpark besteht einmal mehr aus einer Mischung aus 12 oder 13 Meter langen Zweiachsern und 14,5-Meter Dreiachsern.

Dominierender Fahrzeugtyp im Nysse-Netz ist der Volvo 8900LE. TKL Wagen 19 vom Baujahr 2013 ist hier im Vorort Tesoma zu sehen.

Auf der Zubringerlinie 100 zum Freizeitpark Särkänniemi setzt TKL 8900LE in 12-Meter-Ausführung ein. Der 2016 gebaute Wagen 61 hat sein Ziel fast erreicht.

Der Vorgängertyp 8700LE ist auch noch recht zahlreich vertreten. TKL 96 am Hauptbahnhof.

TKL hat neben Volvos auch einige Solaris im Bestand, 117 ist ein 2018 in Dienst gestelleter ein Urbino 15LE, abgelichtet vor dem Rathaus am zentralen Keskustori.

Ziemlich wenige dürfte Solaris von dieser Sorte gebaut haben. TKL 11 ist einer von zwei Urbino 12,9 Hybrid von 2012, aufgenommen am Sorin Aukio. Im Hintergrund der Matkahuolto-Busbahnhof.

Auf der Zentrumslinie 2 setzt TKL seit 2016 drei Solaris Urbino 12 electric mit interessanter Türanordnung ein, mit denen man aber offensichtlich nicht ganz zufrieden ist. Wagen 16 ebenfalls am Sorin Aukio.

 
Länsilinjat ist ein Unternehmen aus Tampere, das inzwischen in mehreren Städten, aber besonders auch im Fernverkehr tätig ist. Für Nysse betreibt man mehrere Stadt- und Vorortlinien, zum Einsatz kommen Volvos wie 8900LE Nummer 181 von 2020 am Hauptbahnhof...

... oder Nummer 123 vor typischer Industriekulisse im Zentrum, die Tampere den Beinamen "Manchester des Nordens" verlieh.


Dienstag, 23. November 2021

Jyväskylä: Grüne Busse in grüner Landschaft

Etwas mehr als 100 km nördlich von Lahti liegt die Stadt Jyväskylä, Hauptstadt der Region Mittelfinnland (Keski-Suomi). Die Universitätsstadt wurde 1837 von Zar Nikolaus I. gegründet und hat heute rund 140.000 Einwohner. Trotz des Wirkens des finnischen Stararchitekten Alvar Aalto, der aus der Stadt stammt ist das Zentrum mit seiner Blockarchitektur nicht so wirklich spannend, die Lage am Nordende des Päljanne-Sees zwischen grünen Hügeln dafür umso mehr. 

Der Stadtbusverkehr in Jyväskylä wird unter dem Namen Linkki betrieben und umfasst auch einige Vorortlinien in die Nachbargemeinden Muurame und Laukaa. Die Busse sind pasend zur Landschaft in grün gehalten. Traditioneller Betreiber ist Jyväskylän Liikenne, das einmal mehr zu Koiviston Auto gehört. Zur Betriebsaufnahme im Juni 2021 wurden die Verkehre in sechs Losen neu ausgeschrieben. Vier Lose mit insgesamt 25 Linien sicherte sich wiederum Jyväskylän Liikenne, auf einem Los mit fünf Linien ist seitdem Länsilinjat unterwegs und das letzte Los bekam das kleine Unternehmen Mennään Bussilla. Dessen einzige Linie verkehrt jedoch am Samstag, als ich die Stadt besucht habe, nicht. 

Wie bei anderen Koiviston Auto-Betrieben sind VDL Citea LLE 120 bei Jyväskylän Liikenne stark vertreten. Wagen 502 an der Haltestelle Kauppatori.


Der 2014 gebaute Citea 508 erreicht die zentrale Umsteigestation Keskusta (Zentrum).

Jyväskylän Liikenne verfügt zudem über einige Scania Citywide LE, hier Wagen 531, ebenfalls aus dem Jahr 2014.

Länsilinjat bedient seinen Linkki-Verkehr mit Volvo 8900 LE, Wagen 110 ist ein 12-Meter...

... Wagen 120 ein 13-Meter-Exemplar. Beide wenige Wochen alten Fahrzeuge wurden aufgenommen im Stadtzentrum.

Jyväskylän Liikenne betreibt auch den Großteil des Regionalverkehrs um Jyväskylä. Dies allerdings eigenwirtschaftlich, so dass hier Busse in der orangen Version der Koiviston-Konzernlackierung zum Einsatz kommen, wie Volvo/Carrus 9700S Nummer 705, gesichtet am Bahnhof. Dieser Bus vom Baujahr 2008 wurde 2020 von Norgesbuss aus Norwegen übernommen. 


Montag, 22. November 2021

Lahti: Stadt des Sports und der Busherstellung

Rund 100 km nordöstlich von Helsinki liegt das rund 120.000 Einwohner zählende Lahti. International bekannt ist die Stadt am Vesijärvi und damit am Eingang zur finnischen Seenplatte vor allem durch ihr Engagement im Wintersport, weshalb man sich auch stolz Sporthauptstadt Finnlands nennt. Neben dem Sport ist aber auch die Busbranche hier stark vertreten. Koiviston Auto, der größte Busbetrieb des Landes hat hier seinen Sitz und baute mit seiner Tochtergesellschaft Kabus hier von 1977 bis 2015 auch Stadt- und Überlandbusse für den Bedarf der eigenen Betriebe. Den Namen der Stadt trug von 1945 bis zur Insolvenz 2013 Lahden Autokori. Das Unternehmen arbeitete immer eng mit Scania zusammen, daher wundert es auch kaum, dass die Schweden die Produktionsstätte 2014 übernahmen. Heute werden hier der Citywide LE Suburban und der Interlink gebaut.

Für den ÖPNV in der Stadt und der gesamten umgebenden Region Päljat-Häme ist seit 2014 Lahden Seudun Liikenne (LSL) als Aufgabenträger zuständig, es handelt sich um die einzige finnische Regieorganisation, die eine ganze Region abdeckt. Dementsprechend werden auch einige Überlandlinien angeboten. Größter Betreiber ist natürlich Lokalmatador Koiviston Auto, aber auch das lokale Unternehmen Lehtimäki ist präsent. Die Busse sind in zwei Blautönen gehalten. 

Koiviston Auto ist ein guter VDL-Kunde, dementsprechend kommen auch in Lahti Citea LLE 120 zum Einsatz. Wagen 230 hier am zentralen Kauppatori (Marktplatz).

Die unvermeidlichen 14,5-Meter Volvo 8900LE gibt es auch, hier Wagen 241 vom Baujahr 2014.

Aus lokaler Produktion beschaffte Koiviston Auto 2019 dreizehn Scania Citywide LE Suburban 6x2. Wagen 336 aufgenommen am "Reisezentrum" (Matkakeskus), wie Bahnhöfe in Skandinavien inzwischen immer häufiger bezeichnet werden.

2021 begann rechzeitig mit der Ernennung zur "Umwelthauptstadt Europas" auch in Lahti das Elektrobuszeitalter mit 17 VDL Citea LLE-115 Electric. Koiviston Auto 384 am Kauppatori.

Lehtimäen Liikenne setzt 16 Mercedes-Benz Citaro C2 LE in Ü- und MÜ-Version ein. Wagen 60 ist ein MÜ, also 13 Meter lang.

Die neuesten Beschaffungen bei Lehtimäki sind aber Volvos, wie 8900LE Nummer 74 vom Baujahr 2020.

 

Rückblick: Helsinki im Dezember 2004

Zum Abschluss des Helsinki-Kapitels noch ein paar Bilder aus dem Dezember 2004. Damals gab es HSL noch nicht, es waren aber schon etliche private Unternehmen im Stadtverkehr unterwegs. Alle selbstverständlich in ihren eigenen Unternehmenslackierungen. HKL hatte seinen Busbetrieb bereits in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Pohjolan Liikenne war schon damals aktiv, Nobina hieß dagegen noch Concordia Bus. Noch unter dem Namen Connex war die heutige Transdev aktiv, diese zog sich erst 2019 vom finnischen Markt zurück. Die bescheidene Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, mein Equipment war damals noch nicht so hochwertig und das wenige Dezemberlicht tat sein übriges. Trotzdem will ich euch die Raritäten nicht vorenhalten:

HKL Bus 9824 war ein Volvo B10L/Carrus, aufgenommen in Hakaniemi.

 
In der gleichen Ecke wurde auch Scania/Lahti 402 41 abgelichtet.

Vor dem Hauptbahnhof ein richtiges Schätzchen: Volvo B10M/Wiima 9206.

Concordia Bus wartete mit B10M/Säffle 163 auf.

Connex war gleich mit mehreren Lackierungen vertreten, hier Volvo B10B/Carrus City L 49...

... und vom gleichen Typ Wagen 366 noch in den Farben von Vorgänger Linjebuss.

Die eigene Farbe war seinerzeit blau/weiß/gelb, hierin steht Scania/Ikarus E94 am Rautatientori. Seinerzeit waren in Helsinki relativ viele Ikarus-Aufbauten zu sehen.

Suomen Turistauto war der Fusionspartner von HKL Bus zu Hesingin Bussiliikenne. Ende 2004 war man aber noch selbständig und setzte im Stadtverkehr u.a. Volvo/Carrus 9709 ein. 

Pohjolan Liikenne fuhr in der angestammten Farbgebung, hier auf Scania/Lahti 402 833.

Auch Tammelundin Liikenne war schon dabei, und zwar mit Gasbetriebenen MB O405N und Citaro wie Wagen 9 in Hakaniemi.

Nicht mehr existent ist Westendin Linja, hier mit Wagen 38, einem Lahti Scala.

In Zukunft mit Stecker: Elektrobusse für HSL

Auch in Helsinki ist die Zukunft des Busverkehrs natürlich elektrisch. Die ersten 10 Elektrobusse kamen 2018 in Betrieb, diese in Finnland produzierten Linkker konnte ich allerdings nicht sichten. In den Ausschreibungen legt HSL inzwischen fest, welcher Anteil der Leistung jeder Vergabe elektrisch zu bedienen ist. Darüber hinaus gehende Anteile werden mit Bonuspunkten bewertet. Dies sorgt dafür, dass 2021 laut HSL immerhin 164 Elektrobusse im Einsatz stehen. Dabei sind die Verkehrsunternehmen in ihrer Technologiewahl frei, was dazu führt, dass z.B. Pohjolan Liikenne in Leppävaara sowohl VDL mit Pantografenladung als auch Yutongs mit Steckerladung einsetzt und beide Ladeinfrastrukturen am Bahnhof vorhält (siehe Bild).

Die Yutong E12 von Pohjolan Liikenne sind verbreitet zu sehen, auch in den Vororten. Wagen 471 verlässt den Bahnhof von Kerava.

Für stärker belastete Linien setzt Pohjolan Liikenne auch den dreiachsigen Yutong E15 wie Wagen 410 ein, der hier am Metroendpunkt Mellunmäki steht. Die HSL-Lackierung wurde für die Elektrobusse mit Kabel und Stecker modifiziert.

Auch Tammelundin Liikenne setzt zwei Elektrobusse ein, allerdings von VDL. Citea Nummer 10 verlässt den Endpunkt des anderen östlichen Metroastes, Vuosaari.

Zum Schluss noch zwei Nachträge zu den Dieselbussen: Einer der ganz kleinen HSL-Partner ist Åbergin Linja. Deren zweiachsiger Scania K230 UB/Lahti Scala mit der Nummer 18 ist in Leppävaara/Åberga zu sehen. Der Bus von 2009 durfte noch sein altes Farbkleid behalten.

Ebenfalls noch nicht gezeigt habe ich den zweiachsigen Scania Citywide Suburban. Helsingin Bussiliikenne 1803 ist in Kamppi unterwegs.

Samstag, 20. November 2021

Orange wie die Metro - die HSL-Stammbuslinien

Um vor allem die tangetialen Ost-West-Verkehre zu verbessern und so den ÖPNV im Stadtzentzrum zu entlasten wurde 2013 auf der Linie 550 zwischen dem Süden Espoos und Itäkeskus im Osten Helsinkis ein neues Bedienkonzept eingeführt. Die Busse fuhren unter Nutzung von Schnellstraßen in dichtem Takt und waren an mehreren Stellen mit Metro und S-Bahn verknüpft. Als äußeres Zeichen wählte man für die Fahrzeuge auf dieser ersten "Stammbuslinie" eine orange/weiße Lackierung analog zur Metro, wenn auch in einem helleren Orangeton.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, so dass bereits zwei Jahre später die weiter nördlich verlaufende Tangentiallinie 560 entsprechend umgesetellt wurde, gefolgt im Jahr 2019 von den näher am Zentrum verlaufenden Linien 500 und 510. 2020 erreichte mit der Linie 200 erstmals eine Stammlinie das Stadtzentrum und kurz nach meinem Besuch wurden Mitte August 2021 die Linien 20, 30 und 40 durch das Stadtzentrum orange, hier kommen erstmals seit Jahrzehnten wieder Gelenkbusse in Helsinki zum Einsatz, ansonsten werden alle Linien mit 14,5-Meter-Low-Entry-Fahrzeugen bedient.

Die "Pionierlinie" 550 betreibt Helsingin Bussiliikenne. Zum Einsatz kommen wie hier in Taipola Scania/Lahti OmniExpress...

.. wie auch Volvo 8900LE und Scania/Lahti Scalas, wie Wagen 1329 in Itäkeskus.

Auch die 560 liegt in den Händen von Helsingin Bussiliikenne. Scala 1339 kommt in Vuossaari an.

Pohjolan Liikenne ist dagegen auf der 500 im Einsatz, zum Einsatz kommen Volvo 8900LE, hier Wagen 615 in Pasilla/Böle.

Für den Betrieb der Linien 200 und 510 hat Nobina eine größere Serie Scania Citywide LE Suburban vorrätig. 1146 kreuzt die Gleise zum Straßenbahndepot Töölö.

Noch nicht im Einsatz, aber schon auf Probefahrt: Für die Umstellung der Linien 20, 30 und 40, die hier noch ein paar Tage entfernt ist, beschaffte Nobina 44 BYD K11U-Gelenkbusse. Wagen 1253 am Töölöntulli.

Die Linie 550 ist so erfolgreich, dass sie bis 2024 durch eine neue Stadtbahnlinie Raide-Jokeri ersetzt wird. Der erste Triebwagen hierfür war schon auf nächtlicher Probefahrt auf dem HKL-Netz und wird inzwischen auch schon im Fahrgastbetrieb eingesetzt.

 

Blau/weiß die zweite...

Da das S-Bahn-Netz nur die beiden Hauptstrecken nach Norden und Westen sowie die Flughafen-Ringbahn umfasst und die Metro nur die wichtigste Ost-West-Relation bedient sind viele Buslinien aus den Vororten bis in die Innenstadt von Helsinki durchgebunden. Der wichtigste Knoten ist der Hauptbahnhof mit seinem markanten Turm, wobei vom östlich gelegenen Rautatientori die Linien Richtung Nordosten abgehen, während die Busse nach Nordwesten vom am Westausgang gelegenen Elielinaukio starten. Für die Busse Richtung Norden gibt es am Kamppi neben dem unterirdischen Fernbusbahnhof einen zweiten, ebenfalls unterirdischen Regionalbusbahnhof. Weitere wichtige Knotenpunkte sind die S-Bahnhöfe Leppävaara/Åberga, Tikkurilla/Dickursby und Kerava/Kervo sowie die U-Bahn-Stationen Herttoniemi/Hertonäs, Itäkeskus/Östra Centrum und Taipola/Hagalund.

Neben Helsingin Bussiliikenne und Pohjolan Liikenne ist Nobina der größte HSL-Auftragnehmer. Aus der Fusion der schwedischen Swebus und der norwegischen Schøyen-Gruppe entstanden, ist das Unternehmen heute in ganz Skandinavien aktiv, in Finnland allerdings nur in Helsinki und Turku.

Noch die Lackierung von Nobina-Vorgänger Concordia Bus trägt Volvo 8700LE 677, der gerade die Metrostation Herttoniemi verlässt.
 

Nobina 757 vom Nachfolgemodell 8900LE trägt dagegen die Nobina-Lackierung, aufgenommen am Rauatientori.

Itäkeskus (Ost-Zentrum) ist ein wichtiger Verküpfungspunkt zwischen Bus und Metro. Einer der letzten Irisbus Crossway LE, Nummer 782, fährt gerade auf seine Pausenpositon.

Nur Nobina hat den Scania Citywide LE in der normalen (d.h. nicht Suburban) Version. Wagen 927 erreicht Herttoniemi.

Der Mercedes Citaro C2 LE wird für HSL auch nur von Nobina gefahren. Wagen 976, aufgenommen am Töölöntulli ist einer der wenigen Ganzwerbeautos in Helsinki.

Der VDL Citea LLE ist in Helsinki sehr verbreitet, sowohl in 12m- wie in 12,7m-Ausführung. Nobina hat auch schon welche mit der neuen, runderen Frontgestaltung. 1218 gehört dem längeren Typ an und ist auf Wendefahrt in Taipola.

Neben den "großen" Playern gibt es auch noch kleinere Betriebe, die für HSL tätig sind. Seit vielen Jahren gehört dazu der Mittelständler Tammelundin Liikenne, der vor allem im Osten Helsinkis und künftig auch in Vantaa tätig ist. Auch die landesweit tätige Savonlinja hat eine wenn auch begrenzte Präsenz bei HSL.

Wie die meisten anderen Betriebe setzt auch Tammelundin Liikenne auf den Volvo 8900LE in der 14,5-Meter-Version. Wagen 39 erreicht seine Endstelle am Busbahnhof Itäkeskus.

Ebenso beliebt ist der Citea LLE, bei Tammelundin Liikenne in zweitüriger Version vertreten, wie Wagen 27 am U-Bahnhof Vuosaari.

Speziell folierte Citeas wie Wagen 48 setzt Tammelundin Liikenne auf der Linie 16 ein, diese weisen auf den Zoo auf der Insel Korkeasaari hin, der mit dieser Linie angebunden wird.

Savonlinja setzt für HSL ausschließlich 8900LE ein, Wagen 31 ist hier in Hakaniemi zu sehen.

Viele Kleinbuslinien werden von Taksikuljetus mit MB Sprinter/Kutsenits betrieben, wie Wagen 819 in Itäkeskus.